Wie funktionierte das Leben der Menschen ohne Strom und Verbrennungsmotoren?
Dieser Frage gingen die Schüler/-innen der 4m nach.
Das Projekt startete mit einem Fragebogen zur Ist-Standerhebung: Was sind für Sie die wichtigsten E-Geräte im Haus? Wie viele haben Sie ungefähr? Welches Gerät ist am störungsanfälligsten? Haben Sie Angst vor einem Blackout? …
Es folgte eine intensive Recherchearbeit: Wann und von wem wurden E-Geräte und der Verbrennungsmotor erfunden?
Und nun musste nachgedacht werden, auch Urgroßeltern waren hilfreich: Wie wasche ich ohne Waschmaschine? Kochen ohne Thermomix/Küchenmaschine? Kaffee ohne Kaffeeautomat? Bügeln ohne Strom? Unterhalten ohne Handy, Alexa, Radio, Fernseher? Sich verabreden ohne Telefon/Handy? Heueinbringen ohne Traktor, …
Alte Gegenstände wurden „ausgegraben“: Kohlebügeleisen, Dreschflegel, Buttra, Schüssler, Mitte, Flegge, Schragen, Petroleumlampe, Kerze … Auch auf YouTube wurde nachgefragt: Kornernte früher …
Und nun wurde klar, dass Sprache etwas Lebendiges ist. Wird ein Wort nicht mehr gebraucht, weil der Gegenstand aus dem Alltag verschwindet, stirbt auch das Wort.
Ja, und dann tauchte die Frage auf: WAR DIE TECHNISCHE REVOLUTION FÜR DIE ERDE GUT?
Stichwörter wie Bodenverdichtung, Elektroschrott, Müllinseln, Wegwerfgesellschaft, Lebensmittelverschwendung, Massentierhaltung, … tauchten auf.
Die Schüler/-innen luden Klassen, Bekannte, ihre Eltern und die Volksschulen Inner- und Außervillgraten ein. Viele kamen! Die Führungen durch die Ausstellung und Termine mussten organisiert werden, Lehrpersonen um Erlaubnis gefragt werden,…
Am Freitag, 13.12.2024, hatten sie alle 6 Stunden eine Führung und das während ihrer normalen Unterrichtszeiten.

Bild 1: Einladung

Bild 2: Helena Steidl, Leonie Leiter und Franziska Schett führen durch die Ausstellung


Bild 3 u 4: Blicke auf Ausstellung

Bild 5: Eltern werden durch die Ausstellung geführt
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