Strategien zum Abwehren von Fressfeinden!
Im Rahmen eines Webinars der Jungen Uni Innsbruck wurden die SchülerInnen der 4m aufgefordert nachzudenken, wie Pflanzen sich vor Fressfeinden schützen. Davonlaufen geht ja nicht!
Die Referentin, Frau Sabine Sladky-Meraner, schickte uns einen Zoom-Link und so folgten wir ihren Ausführungen im Klassenzimmer, während sie in ihrem Büro in Innsbruck präsentierte!
Dornen und Stacheln von Rosen oder Kakteen schützen gut vor dem Gefressenwerden. Auch die Strategie der Brennnessel haben schon alle einmal erfahren. Auch die Schärfe der Chilischote oder die Bitterstoffe in Wermutblättern laden nicht ein, davon mehrere zu kosten. Richtig interessant wurde es dann bei der chemischen Abwehr. Wenn Giraffen an Akazienbäumen knabbern, produzieren diese ein Hormon, das der Wind zu Nachbarbäumen trägt. Diese werden nun angeregt ihrerseits einen Stoff zu erzeugen, der ihre Blätter für Giraffen unappetitlich schmecken lässt - gerettet! Eine „hinterhältige“ Abwehrstrategie hat das Rotklee. Es macht in größeren Mengen verzehrt den Fresser unfruchtbar und dadurch wird der Feind dezimiert.
Besonders schön waren die gezeigten Aufnahmen von den Pflanzen und Tieren.
Der Referentin Frau Sabine Sladky-Meraner und der Jungen Uni gebührt ein großes Lob, dass sie auch in Pandemiezeiten über solche Kanäle derart interessante Angebote ausarbeiten – danke!



